Der Groover und Blueser:

Der andere wichtige Aspekt meiner musikalichen Erfahrungen sind die Jahre, in denen ich mich intensiv mit afro-amerikanischen Musikstilen befasst habe. Sei es nun Blues, und zwar der echte, schwarze, sei es Soul, Funk, Jazz und Reggae.

Für mich mit meinem Hintergrund klassischer Musik, in Opern-, Schul- und Kirchenchören, als Flötist, Geiger und Bratschist außerordentlich faszinierend. Diese Erfahrung kommt mir noch heute sehr zugute, grade rhythmisch.

Die Frankfurter Blues- Rock Band, in der ich 1986 / ´87 sang und Gitarre und Saxofon spielte, machte mich reif für den Blues, den schwarzen, den ich mehr und mehr zu lieben und spielen lernte.
Bei einem Auftritt der Mainhattan-Ramblers vor dem Frankfurter Hauptbahnhof.

Das war auch neben meiner Zusatzausbildung in Frankfurt möglich und ermöglichte mir nach meiner Rückkehr nach Bonn, mich auch als Vater bei den Bluesessions in der Jazze und im Syndikat sowie in Köln (z.B. im Feez) zu profilieren, ohne mit Beruf oder Familie in Konflikt zu geraten. Ich musste keine Zeit  für Proben  auf wenden.

Um jetzt rechtliche Probleme zu vermeiden, beschränke ich mich hier auf die Präsentation einer Session über ein Stück des 1938 verblichenen Robert Johnson. Das ist mir einfach wichtiger, als eine besonders gute Besetzung oder eine Studioproduktion mit mir - denn natürlich habe ich Beides.  Ein paar Jahre spielte nicht nur bei Blues-Sessions in Jazz Gallerie und Syndikat,  in der Uni und auf dem Marktplatz von Bonn, oder auf mehreren Bühnen in Köln, sondern ab und an auch darüber hinaus.

Natürlich kann auch dies Beispiel die Vielfalt meiner musikalischen Möglichkeiten kaum andeuten.   Auch nach meiner Verletzung ist genug hängen geblieben  von meinem Können, meinem Wissen und meiner Erfahrung, hören Sie einfach hin. Außer der Perkussion bin alles ich.